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Baustellensicherheit – ohne diese „Helfer“ geht nichts!

Obwohl Baustellen abgegrenzt sind, verkehren dort eine ganze Menge Leute. Neben den Arbeitern verschaffen sich auch Bauherren, Zulieferer und Architekten Zugang. Um Unfallrisiken zu senken, ist eine gute Absicherung und Vorsorge deshalb unabdingbar. Doch nicht jedes Gefahrenpotential liegt unmittelbar auf der Hand. Da ist ein umfassender Blick auf die Baustellensicherheit Gold wert.

Eine verlässliche Absperrung sorgt für Sicherheit

Die Basis für den Beginn von Baustellenarbeiten bildet eine gute Absperrung. Mit dieser wird die Baustelle eingegrenzt und als Baustelle gekennzeichnet. Das sorgt zum einen dafür, dass Unbefugten der Zutritt verwehrt wird. Zum anderen steigt bei denen, die Zutritt haben ab Beginn der Stelle die Aufmerksamkeit. Beide Faktoren senken das Unfallrisiko bereits erheblich. Nützliche Helfer für die Absperrung sind zunächst Bauzäune, Leitplanken oder Baustellengitter. Die Absperrung zur Baustelle sollte jedoch auch bei Nacht als solche erkennbar sein. Eine Beleuchtung oder die bekannten Baustellenlichter leisten dafür gute Dienste.

Schweres Material sollte bei Bewegung sicher fixiert werden

Auf Baustellen müssen in der Regel viele schwere Materialien bewegt und versetzt werden. Spätestens wenn ein Kran in Bewegung gesetzt wird, aber auch bei allen anderen Bewegungen in die Höhe sorgt das für Gefahrenpotential. Auf einer Baustelle sollten daher immer genügend Anschlagmittel vorhanden sein. Die Anschlagmittel geben den Arbeitern die Möglichkeit, Materialien sicher zu fixieren. So fällt das Material nicht ab und auch unberechenbare Bewegungen durch Wind kommen seltener vor. Weitere Helfer neben dem Anschlagmittel bilden zudem Baugerüste und Vorrichtungen, an denen schweres Material angebunden oder über Flaschenzüge hinaufgezogen werden kann.

Professionelle Schutzkleidung senkt Unfallrisiken

Eine grundlegende Basis für Sicherheit auf Baustellen bildet auch die richtige Arbeitsschutzkleidung. Zu dieser zählt zunächst ein Baustellenhelm. Zudem sollten alle, die auf der Baustelle unterwegs sind, auch Sicherheitsschuhe tragen. Diese haben Stahlkappen in der vorderen Schuhkappe und schützen vor manchem Unfall. Auch ein professioneller Ohrenschutz zur Reduktion von Lärm sollte eingesetzt werden. Schließlich sollten reflektierende Kleidung getragen werden, in der Menschen bei Dunkelheit schneller erkannt werden.

Diese Maßnahmen schützen die Umgebung

Nicht nur auf der Baustelle selbst ist für Sicherheit zu sorgen. Spezielle Schutzmaßnahmen sollten auch Vorkehrungen gegen mögliche Sachschäden treffen. Dazu zählt erstens der Schutz von Bäumen. Baumschutzmatten haben sich hier als Helfer bewährt. Zweitens sollte auf einen verlässlichen Nachbarschaftsschutz geachtet werden. Dieser wird durch einen passenden Abstand oder eine geschlossene Wand aus Holz sichergestellt. Auch Lärm zu Ruhezeiten sollte vermieden werden. Drittens sollten Bauherren auch auf einen guten Gewässerschutz achten. Falls schädliche Flüssigkeiten auslaufen oder giftige Materialien abgebaut werden, sind diese aufzufangen. Für den Abbau von Materialien wie Asbest gibt es spezielle Firmen, die sich darauf spezialisiert haben. Vorbeugungen sollten auch in Bezug auf den Brandschutz getroffen werden. Auf einer Baustelle sollte immer ein Feuerlöscher und passendes Material zur Brandeindämmung und -bekämpfung vorhanden sein.